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Das Geschäftsjahr 2009

Zufriedenstellende Ergebnisse in einem Jahr der Herausforderungen


Schaan, Liechtenstein – 1. April 2010

Das Geschäftsjahr 2009 war durch die globale Rezession geprägt. Es gelang Ivoclar Vivadent, in jenen Produktsegmenten Wachstum zu generieren, in denen das Unternehmen aufgrund seiner innovativen Produkte eine führende Marktposition einnimmt. In einigen traditionellen Produktbereichen war allerdings ein Rückgang zu verzeichnen.

Ivoclar Vivadent erzielte 2009 einen Gesamtumsatz von 601 Mio. Schweizer Franken. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 4,6 % (bei konstantem Wechselkurs 1,6 %) – die Entwicklung verlief parallel zu jener des Gesamtdentalmarktes.

Gesamtmarkt schrumpfte
Der globale Dentalmarkt verzeichnete 2009 einen deutlichen Abwärtstrend. In allen wichtigen Einzelmärkten sank die Patientennachfrage. Um ihren Geschäftsrückgang zu kompensieren reduzierten Zahnärzte und Dentallabors ihre Geräte- und Materialienkäufe entsprechend. Auch der Verbrauchsmaterialienbereich, in dem Ivoclar Vivadent primär tätig ist, schrumpfte. „Wir bekamen die Rezession besonders im Bereich der Edelmetall-Legierungen zu spüren. Gleichzeitig gelang es uns aber, in den anderen Produktsegmenten sowie in unseren Schlüsselmärkten sehr gut abzuschneiden“, sagt Robert Ganley, CEO von Ivoclar Vivadent.

Wachstum in führenden Produktbereichen
Ivoclar Vivadent meldet eindrucksvolle Wachstumsraten in den innovativen Produktsegmenten, in denen das Unternehmen tätig ist. Die Vollkeramikumsätze stiegen beispielsweise um 25 Prozent – dies ist auf die nach wie vor sehr hohe Marktakzeptanz des IPS e.max-Systems sowie auf die zunehmende Etablierung digitaler Prozesse in der Zahnheilkunde zurückzuführen. Des Weiteren trug die Einführung von Neuprodukten und innovativen Darreichungsformen auf dem Adhäsivsektor zur Gewinnung von Marktanteilen bei. Die von Ivoclar Vivadent verfolgte Strategie im Gerätebereich zeitigte ebenfalls Erfolg. So konnten die Umsätze der Programat-Linie um 10 Prozent gesteigert werden. Angesichts der wirtschaftlichen Probleme, mit denen die Dentalbranche in diesem Jahr zu kämpfen hatte, ist dies beachtlich. „In der aktuellen wirtschaftlichen Situation sind Neuprodukte dann erfolgreich, wenn sie die Leistung und die Wirtschaftlichkeit erhöhen können. IPS e.max wird im Bereich der hochfesten, hochästhetischen Vollkeramiksanierungen genau dieser Anforderung gerecht“, sagt Ganley.

Sehr gutes Abschneiden in Schlüsselmärkten
Gemessen in lokaler Währung, welche die adäquate Messlatte für die lokale Entwicklung ist, stieg der Umsatz in Nordamerika um 3 Prozent – in Anbetracht der Schwere der Wirtschaftskrise in diesem Markt eine besonders starke Performance. Im deutschen Markt konnte Ivoclar Vivadent ein Umsatzwachstum von 6 Prozent in lokaler Währung verzeichnen, wobei speziell im restaurativen Bereich Zugewinne erzielt wurden. Lateinamerika legte ebenfalls um eindrucksvolle 8 Prozent zu, und die Umsätze in Japan konnten aufgrund der Aktivitäten der 2008 neu eröffneten Niederlassung um 26 Prozent gesteigert werden.

Ein Blick ins Jahr 2010
„Wir sind vorsichtig optimistisch, was das Jahr 2010 angeht“, sagt Ganley. „Der Dentalmarkt wird sich langsam erholen, aber mit Veränderungen ist zu rechnen. Unser Unternehmen ist jedoch für die Zukunft stark positioniert und wird daher auch mit den Anforderungen des Marktes für Restaurationsmaterialien 2010 und darüber hinaus Schritt halten können.”