IPS e.max ZirCAD ist ein Yttrium-stabilisierter Zirkoniumoxid-Block. Er eignet sich für Indikationen, bei denen hohe Festigkeit benötigt wird, wie z. B.
bei Seitenzahnbrücken.
IPS e.max ZirCAD weist die für Zirkoniumoxid typisch hohe Endfestigkeit (>900 MPa) auf. Nach dem Formschleifen des IPS e.max ZirCAD-Gerüstes im inLab- bzw.
inLab® MC-XL System folgt der Sintervorgang im Hochtemperaturofen Programat S1. Dabei schrumpft das Gerüst auf seine endgültige Grösse und erreicht eine hohe
Bruchzähigkeit.
Die Gerüste werden danach klassisch mit der Schichtkeramik IPS e.max Ceram verblendet oder mit IPS e.max ZirPress überpresst. IPS e.max ZirCAD ist für weitspannige
Brückengerüste − sowohl im Front- als auch im Seitenzahnbereich − indiziert. Auch Primärteile für die Teleskoptechnik, Implantat-Suprastrukturen sowie Kappen
können gefertigt werden.
Neu können die IPS e.max ZirCAD-Gerüste auch mit der hochfesten Lithium-Disilikat Glaskeramik (LS2) IPS e.max CAD kombiniert werden. Hierbei wird eine IPS e.max
CAD-Verblendstruktur mittels einer innovativen Fügeglaskeramik mit einem Zirkoniumoxid-Gerüst verbunden.
IPS e.max ZirCAD gibt es in neun Blockgrössen und in drei Farben (MO 0, MO 1, MO 2). Die kleineren Blöcke werden für Kappen verwendet, die grösseren für
weitspannige Brückengerüste oder für die Stapelverarbeitung.
Das Farbkonzept der IPS e.max ZirCAD-Blöcke lehnt sich an das von IPS e.max Press und CAD MO an. Unabhängig von der Verwendung unterschiedlicher IPS
e.max-Gerüstmaterialien (Lithium-Disilikat oder Zirkoniumoxid) lassen sich so ästhetische Verblendresultate erzielen.
Bei Implantatarbeiten beeindruckt die Passgenauigkeit des hochfesten, anatomisch geformten Straumann® Anatomic IPS e.max® Abutment* aus Zirkoniumoxid. Der homogene
Farbübergang zwischen Krone und Abutment überzeugt in der gewünschten IPS e.max-Ästhetik.
* Das Abutment ist ausschliesslich über Institut Straumann erhältlich.