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Internationales Experten-Symposium von Ivoclar Vivadent

Hochkarätige Fortbildung von internationalen Meinungsführern



Schaan, Liechtenstein – 1. Oktober 2012

Internationales Experten-Symposium von Ivoclar Vivadent: „All-Ceramics meets Implant Esthetics“

Zu einem Fortbildungshighlight auf höchstem Niveau hatte Ivoclar Vivadent am 15. September 2012 nach Berlin eingeladen: Auf dem internationalen Experten-Symposium diskutierten vierzehn Referenten von Weltruf das Trend-Thema „All-Ceramics meets Implant Esthetics“. Rund 750 Teilnehmer aus 37 Ländern verfolgten mit Spannung, wie die vortragenden Zahnärzte und Zahntechniker Indikationen und die klinische Bewährung einschätzen.

Die Zuhörer erfuhren: Für die ästhetische Rehabilitation des Patienten ist Lithium-Disilikat (LS2) das Material der Wahl. Mit Press- oder CAD/CAM-Technik angewendet, minimiert die monolithische Variante aus Glaskeramik (LS2) das Chipping-Risiko gegenüber verblendeten Zirkoniumoxid (ZrO2)-Gerüsten. LS2-Restaurationen sind durch eine hohe Biegefestigkeit (360 bis 400 MPa) gekennzeichnet und lassen sich hochästhetisch mit zahnähnlicher Transluzenz herstellen.

Ästhetik rund um den Globus
Professor Nitzan Bichacho, Hebrew University, Jerusalem, und Dr. Arndt Happe, Münster, schilderten ihre Behandlungskonzepte zur perfekten Ästhetik. Dabei konnten sich die Kongress-Teilnehmer vieles für ihren eigenen beruflichen Alltag abschauen. Für Implantatprothetik unterstrichen die Referenten die Bedeutung der Fluoreszenz im gingivalen Frontzahnbereich. Anders als ZrO2 verfügt Lithium-Disilikat über fluoreszierende Eigenschaften.

Zahntechnikermeister Andreas Kunz, Berlin, demonstrierte in Fällen zahnloser Patienten, wie sich mit vollendet geplantem und ausgeführtem Zahnersatz individuelle Schönheit erreichen lässt. Kunz setzt die Konfektionszähne Phonares II von Ivoclar Vivadent ein. Diese Zähne berücksichtigen die hohe Kaukraft auf Implantaten und strahlen Lebhaftigkeit aus. Dr. Andreas Kurbad, Viersen, liess auf dem Symposium eine Schau hochästhetischer Fallbilder ablaufen. Mit oft minimalinvasiver Behandlung und hauchdünnen Lithium-Disilikat-Schalen verändere er die Zähne des Patienten – „und sein ganzes Leben!“

Zum schönen Gesamtbild tragen auch Einzelaspekte wesentlich bei. Hier erläuterte Dr. Yukio Kusama, Tokio, die Vor- und Nachteile verschiedener Abutments. Neu ist die Ausführung mit biomimetischem Design: Höcker für den Seitenzahn-, Mamelons für den Frontzahnzahnbereich. Zahntechniker August Bruguera, Barcelona, fügte hinzu: Bei Abutments aus gepresstem LS2 eigne sich zur Maskierung des Titanimplantats der Rohling mittlerer Opazität am besten.

Auf Lithium-Disilikat setzt auch Dr. Kenneth A. Malament, Tufts-Universität, Boston: einerseits aus Gründen der Ästhetik, andererseits wegen der Langzeitversorgung. Seit bei ihm im Jahre 2008 das IPS e.max-System Einzug gehalten habe, konstatiere er kein Versagen der Restauration mehr.

Vollkeramik in der Langzeitstatistik
Fast alle Referenten des Symposiums machten Aussagen zur Bewährung von Vollkeramik. Professor Dr. Matthias Kern, Universität Kiel, besprach klinische Studien zu LS2-Brücken mit Überlebensraten von 89 Prozent nach 10 Jahren. Das entspricht der Forderung von Dr. Jan Hajtó, München, nach einer Ausfallrate von nur einem Prozent pro Jahr. Daneben stellte sich Lithium-Disilikat mit den Ermüdungstests von Professor Van P. Thompson, New York University, als sicheres Material heraus. Dr. Urs Brodbeck vom Zahnmedizinischen Zentrum Zürich Nord führte den Zuschauern Patientenfälle aus seinem jetzt 23-jährigen Keramik-Fundus vor. Bilder machten den Langzeiterfolg augenfällig: dauerhafte Ästhetik und hohe Randqualität über die Zeit hinweg, mit der vereinzelten Ausnahme einer Verfärbung oder Abplatzung.

Vernetzte Welt für ein Patientenlächeln
Einen weiteren Höhepunkt brachten Dr. Christian Coachman, São Paulo, Dr. Eric van Dooren, Antwerpen, sowie Dr. Galip Gürel, Istanbul. Mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel – Online-Meeting, Videokonferenz, Desktop-Sharing – versorgen sie Patienten gemeinsam, jeder von seinem eigenen Land aus. Das Konzept des „Digital Smile Design“ von Dr. Coachman geniesst Weltgeltung.

Sich mit angesehenen Experten austauschen
Am Vortag hatten bereits sechs der Referenten auf einem „Experts‘ Circle“ in Impulsvorträgen Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Sie stellten sich zusammen mit Armin Ospelt, Head of Global Marketing bei Ivoclar Vivadent, in einer angeregten Podiumsdiskussion den Fragen des Publikums.

Der Austausch mit weltführenden Experten soll weitergehen, das versprach Josef Richter, Mitglied der Geschäftsleitung von Ivoclar Vivadent und verantwortlich für den Vertrieb. Alle zwei Jahre soll es ab jetzt ein internationales Symposium geben, immer in einer anderen europäischen Metropole.